| Selbstverteidigung |

| Erfahrungsberichte | |
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Mit meinem Karate-Training begann ich 2005, wie die meisten, mit einem Gedanken von harten Trainings, farbigen Gürteln und daraus resultierendem Ansehen á la: „Wow, du machst Karate? Find ich ja cool!“. Zerstreut wurden meine damaligen Gedanken relativ schnell, als ich feststellte, dass es doch sehr anders war, als ursprünglich von mir erwartet. Mir viel sehr schnell auf, dass wirklich das technische Niveau, das erstrebt wurde, den Maßstab des Trainings vorgab. Man trainierte nicht für andere, sondern für sich und seinem technischen Fortschritt. Schafft man es, sich von den Gedanken „um“ das Training zu lösen und das „wie“ des Trainings hervorbringen kann, so wird man hartes Training zu schätzen lernen. Es kann durchaus zu einer Freude in der Anstrengung kommen, wenn man stetig spürt besser zu werden. Dieses zarte, aber intensive Gefühl der tiefen Freude verdrängt den oberflächlichen Gedanken an Gürtel. Man gelangt dadurch zu einem tieferen Wesen der Kampfkunst Karate. Das habe ich zu schätzen gelernt. Doch sollte sich jeder Neueinsteiger daran erinnern, dass es in Niesky um Technik geht und nicht um sinnfrei übernommene sog. „Traditionen“. Wenn man das kann, so wird sich die oben erwähnte große Freude auftun. Pierre Dobrzykowski, Jahrgang 1989 Niesky/ München |
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An Karate gefällt mir dass, wir im Sommer draußen trainieren, Filme über Karate ansehen, im Winter um eine Kata zu trainieren raus gehen. Joe Horter, Jahrgang 1998 Niesky |
| Als Mutter bin ich sehr stolz und glücklich über die Ergebnisse des Karatetrainings. Meine beiden Jungs sind selbstbewusster, ausgeglichen, die Kondition und Muskulatur wurde verbessert, somit die Freude am Sport gesteigert, was sich nun auch deutlich in den Schulsportergebnissen zeigt. Maja Hanisch, Niesky |
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Es begann mit einem Stock-Lehrgang im März 2008 bei Henning Wittwer in Niesky. Als ehemaliger Karateka der WUKO/WKF-Richtung hatte ich einige Fragen zu den scheinbar wenig kraftvoll ausgeführten Bewegungen und dem für mich nicht vorhandenen Kiai. Als im September des gleichen Jahres ein Lehrgang bei Prof. Bernhard Mathieu, einem langjährigen Schüler von Mitsusuke Harada MBE, ausgeschrieben war, sollte ich weitere gewichtige Antworten erhalten (Kommerzialisierung der Kampfkünste nach 1945) und damit beginnen, mich auf einen neuen Karate-Weg zu begeben. Das dachverbandfreie und am Budō orientierte Karate bei Nippon Niesky zeichnet sich insbesondere durch entspannte, fließende Bewegungen, dem Suchen der richtigen Körperstruktur zur Stabilität und Beweglichkeit, Distanz und Timing zum Partner aus. Die Atmung erfolgt natürlich als Bauchatmung, ohne zu krampfen. Es werden die Unterweisungen von Gichin Funakoshi und die Geschichte des Karate gleichermaßen vermittelt wie die im Dai-Nippon Karate-Dō Shōtōkan (1938-1945) praktizierten Kata (u.a. Ten no Kata, Chi no Kata, Matsukaze no Kon), Waffentraining (Bō und Sai), Wurftechniken (Nage-Waza) und Vitalpunkte. Das Training findet ohne militanten Drill und ohne zu schreien in kleiner Gruppe und, wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, im Freien statt. Ich bin Henning Wittwer dankbar, der auf seiner Suche nach dem traditionellen Karate dem Weg von Mitsusuke Harada gefolgt ist. Ich möchte insbesondere Menschen, die in Beruf, Studium und Familie eingebunden sind, ermuntern, sich zum Ausgleich für unser anspruchsvolles Karate zu interessieren. Armin Barth, Jahrgang 1963 Görlitz |
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In frühen Jahren meiner Kindheit hatte ich die Vorstellung, dass Karate nur aus aufeinander losgehen und infernalischem Gebrüll besteht. Diese Ansicht sollte sich bald ändern, als ich eines Tages, um meine Interessen zu stillen, einer Karatevorstellung des Nieskyer Vereins beiwohnte. Dort sah ich, wie ein Trainingsmitglied von einem anderen sichtbar entspannt umgehauen wurde. Dieser Zeitpunkt veränderte mein Leben. Von nun an wollte ich dieses unverständliche Mysterium lösen und begab mich auf den Weg des Karate. Nach Jahren des Trainings hoffe ich den Inhalt zu begreifen: Karate kräftigt nicht nur den Körper, sondern auch seine Struktur, den Geist und die Fähigkeit sich im Falle eines Notzustandes zu wehren. Nick Horter, Jahrgang 1995 Niesky |
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Als kleines Kind war ich sowohl unsportlich als auch unmotiviert. Ich lebte in den Tag hinein und war jede freie Minute vor dem Fernseher, Computer oder Gameboy. Gerne sah ich Jackie Chan und „Karate Kid“ und bildete mir ein, dass das Karate sei. Kurz vor meinem 10. Geburtstag begann ich mit dem richtigen Karate-Training hier in Niesky. Am Anfang war das Training richtig hart, und es sah auch nicht so spektakulär aus wie in den Filmen, aber nach einigen Wochen merkte ich etwas. Mein Körper begann sich zu verändern. Er wurde leistungsfähiger. Auch mein Wissensbereich über die verschiedenen Kampfkünste und über den fernöstlichen Raum wurde erweitert. Phillip Eckart, Jahrgang 1996 Jänkendorf |
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Erstmals aufmerksam gemacht auf das Karate-Training wurde ich von meinem Freund Phillip, welcher schon seit einiger Zeit in Niesky Karate trainierte. Da ich neugierig war und wissen wollte, was ich mir unter echtem Karate vorzustellen hatte, beschloss ich, mir einmal ein Karate-Training anzusehen. Ich war begeistert von dem Willen sich anzustrengen, den ich bei dem Training sah, und beschloss, auch das nächste Training zu besuchen. Schließlich trat ich dem Verein bei. Obwohl ich um einiges später dazu kam als die anderen Neueinsteiger, gelang es mir, mit dem Fortschritt der anderen Fuß zu fassen. Mittlerweile trainiere ich seit 2 bis 3 Jahren Karate. Was mir besonders an dem Training gefällt, ist die Art und Weise, wie man hier seinen Körper und seinen Willen bzw. Geist trainiert (z.B. im Winter barfuß eine Kata im Schnee trainieren). Außerdem ist es sehr interessant, etwas über die Geschichte des Karate oder einige japanische Begriffe zu lernen. Ich kann also anderen Interessierten das Karate-Training in unserem Verein "Nippon Niesky" e.V. nur weiterempfehlen. Fritz Rießner, Jahrgang 1996 Ullersdorf |
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